JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Wieso, weshalb, warum?

Wir möchten an dieser Stelle "Fachbegrifflichkeiten" näher erläutern und allgemeine Fragen beantworten.

Atemschutzgeräteträgerlehrgang

Dieser Lehrgang findet auf Kreisebene statt.

Die Teilnehmer erhalten eine umfassende Ausbildung im Umgang mit Atemschutzgeräten. Sie lernen in der Lage zu sein, sich in Räumen ohne Sicht zu orientieren, den hieraus resultierenden psychischen Belastungen standzuhalten und in Notsituationen fachlich richtig handeln zu können.

Weiter werden den Teilnehmern folgende Themen näher gebracht und mit ihnen trainiert:

  • Atemschutzgeräte: Aufbau, Einsatz, Fehlersuche, Problembehebungen
  • Gewöhnung- und Orientierungsübungen
  • Realitätsnahe Einsatztätigkeiten und Belastungsübungen
  • Absuchen von Gebäuden und Räumen
  • Einsatz von Wärmebildkameras

Für den Lehrgang muss eine G26-Untersuchung durchgeführt werden. Diese Untersuchung muss jeder Atemschutzgeräteträger in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Zudem müssen die Atemschutzgeräteträger jährlich eine Belastungsübung durchführen sowie eine Einsatzübung.

Ferienspaß

Jedes Jahr in den Sommerferien bietet die Gemeinde Graben-Neudorf mit den Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen und Organisationen ein Ferienprogramm an.

Die Kinder und Jugendliche können sich zu den verschiedenen Veranstaltungen anmelden.

Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Gaben-Neudorf und das Jugendrotkreuz des Deutsche Rote Kreuzes Graben-Neudorf laden in dieser Zeit ein, an einem Tag die Feuerwehr und das DRK kennenzulernen.

Die Kinder und Jugendlichen dürfen die Feuerwehrfahrzeuge und einen Rettungswagen erforschen und das Feuerwehrhaus sowie die Räumlichkeiten des DRK erkunden.

Die Teilnehmer/innen haben beim Wasserspaß mit Hydroschild und dem Spritzen mit Feuerwehrschläuchen, gepaart mit kleinen Wissenspielchen zum Thema Feuerwehr und Erste Hilfe viel Spaß und Freude.

Ein gemeinsames Essen rundet diesen Tag ab.

Feuerwehrkommandant oder Gesamtkommandant?

Die reguläre Bezeichnung lautet laut nach dem Feuerwehrgesetz "Feuerwehrkommandant".

Dies wird in der Regel in Berichten oder Adressanreden auch mit "Kommandant" abgekürzt.

Die Bezeichnung "Gesamtkommandant" stammt noch aus der Zeit, als die Gemeinden Graben und Neudorf zusammengelegt wurden.

Faktisch ist der Zusatz "Gesamt" vor dem Wort "Kommandant" jedoch überflüssig.

Die Struktur setzt sich wie folgt zusammen. Hieraus ist ersichtlich, dass es nur einen "(Feuerwehrwehr)Kommandanten" geben kann:

Feuerwehrkommandant Graben-Neudorf

  • diesem unterstellt sind die Abteilungskommandanten der einzelnen Abteilungen:

    Abteilungskommandant Graben
    Abteilungskommandant Neudorf

"Freiwillige Feuerwehr" - Wie lautet das offizielle Kürzel?

Oft wird noch die (ganz) alte Kurzform "FFW" für die Bezeichnung "Freiwillige Feuerwehr" verwendet.

Die offizielle Abkürzungsform lautet "FF".

Beispiele zur Kurz-Schreibweise unserer Freiwilligen Feuerwehr:

  • FF Graben-Neudorf
  • FF Graben-Neudorf, Abteilung (oder Abt.) Graben
  • FF Graben-Neudorf, Abteilung (oder Abt.) Neudorf

Die offizielle Abkürzungsform für die Jugendfeuerwehr lautet "JF".

Beispiele zur Kurz-Schreibweise unserer Jugendfeuerwehr:

  • JF Graben-Neudorf
  • JF Graben-Neudorf, Abteilung (oder Abt.) Graben
  • JF Graben-Neudorf, Abteilung (oder Abt.) Neudorf

Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold

Auszug aus den Richtlinien zu den Leistungsübungen für Baden-Württemberg:

"... Die Ausbildung hat mit den Feuerwehr-Dienstvorschriften und dem Lernzielkatalog für die Freiwilligen Feuerwehren, den Regelungen für die Standortausbildung und der Verwaltungsvorschrift - Feuerwehrausbildung ein sicheres Funda-ment. Die Fortbildung in den Feuerwehren baut hierauf auf und ergänzt sie. Die Leistungsübungen sind ein wichtiger Teil der Fortbildung. Sie dienen im Besonderen dazu, durch intensives Training die notwendige Sicherheit im Einsatz zu erlangen. Orientiert an der Vielfalt heutiger Schadenereignisse sollen Leistungsübungen das Einsatzgeschehen möglichst praxis-nah darstellen und an den Übenden Anforderungen stellen, wie sie täglich im Einsatz angetroffen werden. Dazu gehört das Tragen von Atemschutzgeräten und der Umgang mit dem Führungsmittel Funk. Ebenso zwingend ist es, der Tatsa-che Rechnung zu tragen, dass heute rund 70 Prozent der Einsätze der Technischen Hilfeleistung zuzuordnen sind. ..."

Stufen der Leistungsübungen und -abzeichen, Zweck

Die Leistungsübungen werden als Einsatzübungen durchgeführt. Die Leistungsübungen können in drei Stufen durchgeführt und entsprechend kann das dazu gehörige Leistungsabzeichen erworben werden.

Die Stufen sind:

  • Bronze
    Löscheinsatz einschließlich der Rettung einer Person über tragbare Leiter.

    Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze ist Voraussetzung für die Anmeldung zum Truppführerlehrgang und somit ein Bestandteil der Truppmannausbildung.

  • Silber
    Löscheinsatz mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer sowie technischer Hilfeleistungseinsatz einschließlich Rettung einer Person und Erste Hilfe.

  • Gold
    Löscheinsatz einschließlich der Rettung einer Person über tragbare Leiter sowie technischer Hilfeleistungseinsatz einschließlich der Rettung einer Person und Erste Hilfe. Die Gruppe muss neben dem Lösch- und technischen Hilfe-leistungseinsatz durch eine schriftliche Prüfung das notwendige Fachwissen nachweisen.

Sprechfunkerlehrgang

Heutzutage kommt keine Einsatzkraft mehr um das Benutzen eines Funkgeräts herum.

Denn egal ob Einsatzleiter oder einfach Feuerwehrmann, jeder braucht sie im Einsatz und beim Atemschutzeinsatz sind sie sogar lebenswichtig.

Daher gibt es für diese Tätigkeit einen speziellen Lehrgang, bei dem nicht nur das eigentliche „Funken“, sondern auch die dafür nötigen technischen Voraussetzungen erlernt werden.

Zudem gibt es unterschiedliche Funkgeräte, egal ob Handfunkgerät oder Fahrzeugfunkgerät; die Bedienung wird in diesem Lehrgang erlernt. 

Weitere Lerninhalte sind:

  • rechtliche Grundlagen
  • physikalisch technische Grundlagen
  • Fahrzeug- und Handsprechfunkgeräte
  • Kartenkunde
  • Sprechfunkbetrieb

Jahreshauptübung

Laut Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg (Vierter Teil „Aufsicht) §22 Aufsichtsbehörden, Absatz 5 Nummer 1-3 können die Aufsichtsbehörden den Leistungsstand und die Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehr durch die Anforderung von Berichten, örtlichen Prüfungen sowie durch Anordnung von Alarm- und Einsatzübungen überprüfen.

Hierzu dient die Jahreshauptübung. Bei dieser Übung zeigt die Freiwillige Feuerwehr Graben-Neudorf vor den Augen des Bürgermeisters und den Gemeinderäten sowie vor Besuchern aus der Gemeinde ihr Können.

In Graben-Neudorf findet ein jährlicher Wechsel statt. In einem Jahr tritt die Jugendfeuerwehr und im darauf folgenden Jahr die Einsatzabteilung zu ihrer Jahreshauptübung an.

Jugendleistungsspange

Die Jugendleistungsspange ist die höchste Auszeichnung, welche in der Zeit als Jugendfeuerwehrangehörige/r erworben werden kann. Mit erfolgreicher Teilnahme krönt dieses Abzeichen den Abschluss der Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr.

Ungefähr drei Monate üben die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren auf die Prüfung zum Erhalt der Jugendleistungsspange hin.

Was hierbei zählt, ist die Gemeinschaftsleistung der Gruppe. Auf das geschlossene Auftreten, wie auch auf das persönliche Verhalten der einzelnen Teilnehmer wird geachtet. Bei den unterschiedlichen Disziplinen, die unter anderem Schnelligkeit und Ausdauer, wie auch Körpergewandtheit erfordern, kann es nur heißen, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft.

Die 15-18jährigen Mitglieder der Jugendfeuerwehr durchlaufen die Stationen Kugelstoßen und Staffellauf. Das feuerwehrtechnische Wissen wird anhand eines Fragebogens abgefragt. Bei der Lösch- und Schnelligkeitsübung zeigen die Teilnehmer/innen auch ihr Können, welches sie in Ihrer Jugendfeuerwehrzeit erlernt haben.

Kommunalschleife

Über die sogenannte "Kommunalschleife" werden in erster Linie Mitarbeiter der Gemeinde Graben-Neudorf, welche auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, alarmiert oder bei geplanten anfallenden Tätigkeiten eingesetzt.

Dies hat den Vorteil, dass bei kleineren Alarmen - vor allem am Tage - nicht gleich weitere Feuerwehrangehörige von ihrem Arbeitsplatz weg müssen. Die Arbeitgeber haben dann das Recht, sich den Arbeitsausfall von der Gemeinde erstatten zu lassen.

Maschinistenlehrgang

Dieser Lehrgang findet auf Kreiseben statt.

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Bedienen maschinell angetriebener Einrichtungen (z.B. Pumpen) und sonstiger auf den Löschfahrzeugen mitgeführten Geräten.

Auch die Verhaltensweisen auf Einsatzfahrten mit Sondersignal (Blaulicht und Martinshorn) werden in diesem Lehrgang den Teilnehmern vermittelt.

Nach Beendigung des Lehrgangs ist eine funktionsgerechte und regelmäßige Fortbildung in der Funktion als Maschinist, neben der Teilnahme an Einsätzen, zur Erhaltung und Aktualisierung des Leistungsstandes unbedingt erforderlich.

"Partner der Feuerwehr" - Auszeichnung örtlicher Firmen und Betriebe

Die Freiwilligen Feuerwehren mit mehr als einer Million ehrenamtlichen Einsatzkräften bekommen zunehmend Probleme, bei Alarmen tagsüber während der Arbeitszeit auf qualifiziert ausgebildetes Personal in der gebotenen Eile und in ausreichender Zahl zurückgreifen zu können.

Fakt ist andererseits, dass Schutz und Hilfe für die Bevölkerung als elementarer Teil der Daseinsvorsorge ohne Freiwillige Feuerwehren flächendeckend nicht leistbar wären. Das gilt selbst in Großstädten mit Berufsfeuerwehren.

Mit der Aktion „Partner der Feuerwehr“ möchte der Deutsche Feuerwehrverband auf diese Problematik hinweisen und so die Situation im beruflichen Arbeitsumfeld der Feuerwehren verbessern helfen.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Feuerwehren und den für den Brandschutz verantwortlichen Kommunen zu fördern.

Ein sichtbares Zeichen der Partnerschaft von Handwerk, Handel, Gewerbe, Verwaltung und Industrie mit der Feuerwehr ist das neue von den Feuerwehren verliehene Förderschild. Mit der Plakette sollen Arbeitgeber ausgezeichnet werden, die in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese bei der Ausübung ihrer Feuerwehrpflichten unterstützen.

Die Broschüre „Mit uns – Partner der Feuerwehr“ informiert über Aufgaben und Ziele der Aktion und enthält ein Antragsformular zur Verleihung des Förderschildes.

Die vorgesehene Auszeichnung soll gemeinschaftlich

  • von der örtlichen Wehrleitung und dem öffentlichen Träger der Feuerwehr (in der Regel die Kommunalgemeinde)
  • über den Kreisfeuerwehrverband mindestens sechs Wochen vor der vorgesehenen Verleihung (wegen Ausfertigung einer Vielzahl von Urkunden mit ggf. mehreren Originalunterschriften)
  • beim Landesfeuerwehrverband beantragt werden.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Truppführerlehrgang

Der Truppführerlehrgang wird auf Kreisebene durchgeführt.

Voraussetzung für die Anmeldung zum Truppführerlehrgang ist unter anderem die erfolgreicher Teilnahme am Truppmannlehrgang Teil 1 (mehrwöchiger Lehrgang auf Kreisebene) und der Abschluss des Truppmannlehrgang Teil 2 (2 Jahre Ausbildung in der Abteilung).

Ebenso wird das Leistungsabzeichen in Bronze sowie der Besuch des Atemschutzgeräteträger- und des Sprechfunkerlehrganges vorausgesetzt.

Es bilden Feuerwehrmänner und -frauen aus den Freiwilligen Feuerwehren des Unterkreises "Untere Hardt" aus.

Die ausbildenden Kräfte müssen hierzu den Lehrgang "Ausbilder Truppmann/Truppführer" an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg absolviert haben.

Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe sind in acht Unterkreise unterteilt:
Bretten, Bruchsal, Lußhardt, Kraichgau, Untere Hardt, Obere Hardt, Unterkreis Albtal-Ettlingen,
Pfinztal-Weingarten

Unterkreis und Unterkreisführer

Was bedeutet "Unterkreis"?

Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe sind in acht Unterkreise unterteilt:

  • Bretten
    (Bretten, Gondelsheim, Kürnbach, Oberderdingen, Sulzfeld, Zaisenhausen)
    Unterkreisführer: Martin Meergraf
  • Bruchsal
    (Bruchsal, Büchenau, Heidelsheim, Helmsheim, Obergrombach, Untergrombach)
    Unterkreisführer: Michael Hellriegel
  • Kraichgau
    (Bad Schönborn, Kraichtal, Kronau, Östringen)
    Unterkreisführer: Frank Dochat
  • Lußhardt
    (Oberhausen-Rheinhausen, Philippsburg, Waghäusel)
    Unterkreisführer: Klaus Steinle
  • Obere Hardt
    (Malsch, Rheinstetten)
    Unterkreisführer: Jürgen Essig
  • Pfinztal-Weingarten
    (Pfinztal, Walzbachtal, Weingarten)
    Unterkreisführer: Christian Bauer
  • Untere Hardt
    (Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Stutensee)
    Unterkreisführer: Michael Nees
  • Unterkreis Albtal-Ettlingen
    (Ettlingen, Karlsbad, Marxzell, Waldbronn)
    Unterkreisführer: Markus Fuhr

Was sind "Unterkreisführer"?

Der Verwaltungsausschuss des Landkreises Karlsruhe bestellte die Unterkreisführer - unter Berufung - in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte

  • in der Sitzung vom 12.12.2013 für den Unterkreis Bruchsal:
    Michael Hellriegel mit der Amtszeit vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2018
  • in der Sitzung vom 10.12.2015:
    alle weiteren oben genannten Unterkreisführer mit der Amtszeit vom 01.01.2016 bis 31.12.2020.

Welche Aufgaben haben die "Unterkreisführer"?

Die Unterkreisführer übernehmen in ihrem Bereich folgende Aufgaben:

  • Planung, Durchführung und Abrechnung von überörtlichen Lehrgängen
  • Abnahme von örtlichen Übungen
  • Planung und Durchführung von Großübungen
  • Mitwirkung in diversen Feuerwehrgremien
  • Repräsentationsaufgaben bei Veranstaltungen

Feuerwehr Graben-Neudorf

Hauptstraße 39
76676 Graben-Neudorf
Telefon (Gemeindeverwaltung):
07255 9010

E-Mail: info@florian-graben-neudorf.de

Feuerwehrhaus Graben
Sofienstraße 34a
76676 Graben-Neudorf
Telefon: 07255 5203
Fax: 07255 719610
(nicht ständig besetzt)

Feuerwehrhaus Neudorf
Rathausstraße 4
76676 Graben-Neudorf
Telefon: 07255 3232
Fax: 07255 719620
(nicht ständig besetzt)
Notruf 112