11.07.2026: Wasserförderung Praxis
An diesem Übungsabend fand eine praxisnahe Ausbildung zum Thema Löschwasserförderung statt. Unter der Leitung von Timo Hilbert und mit tatkräftiger Unterstützung von Nico Pias stand das Vertiefen der Abläufe bei der Wasserentnahme aus offenen Gewässern sowie der Aufbau einer effektiven Förderstrecke auf dem Programm.
Zunächst wurde die Wasserentnahme an einem offenen Gewässer eingerichtet. Von dort aus galt es, eine rund 150 Meter lange Wegstrecke zu überbrücken. Um dies möglichst schnell und effizient zu realisieren, wurde die doppelte B-Leitung direkt vom fahrenden Gerätewagen Logistik (GW-L) aus mithilfe des Rollcontainers „Schlauch“ verlegt. Am Ende dieser Strecke kam unsere Tragkraftspritze als Verstärkerpumpe zum Einsatz, um den notwendigen Druck aufzubauen. Das geförderte Wasser wurde schließlich an den Anhänger mit dem Schaum-/Wasserwerfer weitergeleitet, welcher das Wasser großflächig auf ein freies Feld abgab.
Im Fokus der Übung standen neben dem koordinierten Verlegen der Schlauchleitungen vor allem das kontrollierte Anlaufen und Hochfahren der Pumpenstrecke. Zudem wurde das Zusammenspiel der Maschinisten bei der Wasserabgabe sowie das anschließende, sichere Herunterfahren der Aggregate intensiv geübt. Alle Übungsziele wurden erfolgreich und reibungslos erreicht.
Ein herzlicher Dank gilt Timo Hilbert und Nico Pias für die hervorragende Vorbereitung, die Unterstützung und die fachlich top durchgeführte Übung.
02.07.2026: Atemschutzübung
Im Rahmen des Übungsdienstes stand für die Atemschutzgeräteträger das taktische Vorgehen in einem Brandobjekt im Mittelpunkt. Ziel der Ausbildung war es, das Vorgehen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Abläufe im Innenangriff zu festigen.
Als Übungsobjekt diente ein Gebäude, das sich kurz vor dem Abriss befindet. Dadurch konnten die Einsatzkräfte unter besonders realistischen Bedingungen üben. Die Räume wurden vollständig abgedunkelt und zusätzlich mit Geräuschen sowie Dummys ausgestattet, um die Sicht- und Stressbedingungen eines echten Brandeinsatzes möglichst realitätsnah nachzustellen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem systematischen Absuchen der Räume mittels des sogenannten „Door-Checks“. Dabei wurde das taktische Vorgehen beim Öffnen und Kontrollieren von Türen sowie das strukturierte Durchsuchen der Räumlichkeiten intensiv geübt. Im weiteren Verlauf mussten mehrere vermisste Personen, dargestellt durch Dummys, aufgefunden und unter Beachtung der einsatztaktischen Grundsätze gerettet werden.
Um verschiedene Einsatzlagen realistisch darzustellen, wurden einzelne Türen gewaltsam geöffnet. Die Personensuche erfolgte dabei konsequent entlang der Schlauchleitung, wie es im Brandeinsatz vorgesehen ist. Den Abschluss der Übung bildete die Bekämpfung eines künstlich dargestellten Brandes, bei der die Trupps die Brandbekämpfung mit der tatsächlichen Abgabe von Wasser durchführten.
Der Übungsdienst bot allen Teilnehmern die Möglichkeit, wichtige Handgriffe und taktische Abläufe unter nahezu realen Einsatzbedingungen zu trainieren und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln.
Ein besonderer Dank gilt Nico Pias für die Organisation und die Durchführung dieses abwechslungsreichen und lehrreichen Übungsdienstes.











